Jeannine Gmelin – Wechsel der Extreme

Am 2019 MIRABAUD Baselhead starten zur zehnten Edition zwei Achter die es in sich haben: 16 Frauen und Männer, die weltweit zu den Top 10 Athleten gehören – sie rudern gemeinsam in zwei Achtern

Kurz vor dem Baselhead gab Jeannine Gmelin Teamchefin des Frauenboots, Welt und Europameisterin im Einer dem Baselhead Magazin ein Interview.  Wir dürfen es für Euch veröffentlichen:

Ein Wechsel der Extreme

Baselhead: Welche Erwartungen hast du an deine Mannschaft die am BaselHead zum ersten Mal gemeinsam in ein Boot steigt?

Gmelin
In erster Linie geht es darum gemeinsam Spaß zu haben. Wir kommen alle aus Kleinbooten daher ist es eine Umstellung plötzlich im Achter zu sein. Ich hoffe dass wir die Geschwindigkeit in diesem Boot genießen können die Kompetitivität haben wir alle in uns  – und von daher sind alle mehr oder weniger motiviert ein gutes Resultat zu erreichen

 

Baselhead: Wie groß ist die Umstellung für dich vom Einer in den Achter?

Gmelin
Es ist ein Wechsel der Extreme, vom langsamsten zum schnellsten Boot, von der Einzelsportlerin zur Teamsportlerin, vom rudern mit zwei Skulls zum rudern mit einem Riemen

 

Top rower from Switzerland: credit: Swissrowing.ch

Baselhead: Deine Vorbereitungen auf Olympia 2020 sind in vollem Gange – ist dein Start an der Mirabeau BaselHead Regatta eine wohltuende Abwechslung?

Gmelin
Das spezielle am BaselHead, respektive dem Start im Achter ist dass ich plötzlich mit Athleten im Boot sitze, gegen die ich normalerweise in Einer antrete. Daher haben wir gleich eine Art Verbundenheit und es ist schön sich untereinander in einer tollen Atmosphäre austauschen zu können

Neuer Streckenrekord?

Baselhead: Die Frauen Nationalmannschaft aus Großbritannien hat im Vorjahr einen Streckenrekord aufgestellt. Werdet ihr diesen unterbieten wollen?

Gmelin

Ich denke wir werden uns an die Challenge wagen diesen zu unterbieten. Man darf aber nicht ganz vergessen dass die Britinnen alle Spezialistinnen sind und wir eine bunt zusammengewürfelte Mannschaft ohne je gemeinsam trainiert zu haben insofern ist es natürlich eine sehr große Herausforderung

Baselhead: Ganz persönlich – was macht die BaselHead Regatta für dich besonders?

Gmelin

Mit Basel verbinden mich meine ersten vier Lebensjahre. Ein kleiner Teil meines Herzens gehört also in dieser Stadt losgelöst vom Rudern. Toll finde ich aber, dass der BaselHead ein Event ist welcher ganz klein angefangen hat – und sich über die Jahre einen internationalen Namen gemacht hat. Das gesamte Konzept des BaselHead –  schon nur aufgrund der Location – ist sehr zuschauerfreundlich: Das fördert den Rudersport in der Schweiz. Gleichzeitig legt der BaselHead hat auch großen Wert auf die Athleten. Das finde ich fantastisch, dass ist nun sogar einen EuropeanEight gibt. Iinsofern ist es für mich eine sehr große Freude Teil davon zu sein

Baselhead: Herzlichen Dank für das Interview und viel Erfolg auf dem Weg nach Tokio

Schaut Euch weiter Infos an zum 2019 Mirabaud Baselhead

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