„Rudern und die Kunst des Könnens“

Das Können, auch wenn es schwierig ist, kann durch die Nachahmung eines guten Experten erworben werden und stellt, sobald es gemeistert ist, eine jener reizvollen Kombinationen von Kraft und Feingefühl dar, in denen sich der große Charme von grosser Athletik befindet.

Duncan Holland hat diesen Post geblogged: Zum Zitat: Weise Worte, gut geschriebene Worte, aber auch leicht aufgeblasene und altmodische Worte… Aber Worte, die man leicht auf unsere besondere Ruder – Obsession anwenden kann.

Rudern und die Kunst des Könnens:

Rudern kann als Kunst des Könnens angesehen werden, auch wenn es als Handwerk praktiziert wird. Stärke und Kraft ist sicherlich notwendig für gutes Rudern. Feingefühl ist vielleicht kein Wort, das wir oft in unserem Sport verwenden, aber es ist es erforderlich. Und wenn wir die alte Bedeutung der sportlichen Athletik verwenden, dann würde ich leidenschaftlich dafür argumentieren, dass Rudern es sogar verdient an obersten Stelle solcher Bestrebungen eingestuft zu werden.

Wer war also der Weise, der diese Worte schrieb und was ist seine Verbindung zum Rudern?  Der Autor war Sir Herbert Maxwell, ein Herr aus Schottland, der um die Wende des 19. Jh. seine Blütezeit erlebte.  Er wird als Universalgelehrter beschrieben, was mir angesichts seiner beeindruckenden Liste von Leistungen und Schriften fair erscheint.

Obwohl er die Cambridge University besucht hat, konnte ich aber keinen Hinweis darauf finden, dass Maxwell gerudert hat. Also, worüber hat er dann in dem Artikel oben geschrieben?  Lachsfischen, insbesondere das Fliegenwerfen.

Es hatte also nicht mit Rudern zu tun, war aber trotzdem einen Gedanken wert. Unsere Athleten sollten auf jeden Fall auf die achten, die es aktuell am Besten machen. Eine gewisse filigrane Aufmerksamkeit könnte auch dazu beitragen, dass einige unserer größeren und stärkeren Athleten bei gleichem Aufwand schneller werden.

Und nicht zuletzt erinnert mich Sir Herbert daran, dass auch Schriftsteller im Bereich Sport danach streben können, besser zu schreiben. Ich hoffe, dass sich einige meiner Prosa mit ein wenig von der Anmut lesen läßt, mit der er über das Angeln schrieb.

 

-Duncan Holland.

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