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Testet ihr euer Equipment vor einem Rennen?

I found this interview with Martin McElroy taken just after the GB 8 that he coached with Harry Mahon won gold at Sydney.

This is an extract in which he discusses testing equipment.

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Wir haben kürzlich dieses Interview mit Martin McElroy gefunden, das direkt nach seinem Gold in Sydney aufgenommen wurde. Schon etwas älter, aber trotzdem aktuell.  Hier ist in Auszug in dem er euch erzählt, was er davon hält euer Equipment vor einem Rennen testen, aber vor allem auch mal neues Equipment zu probieren.

Leistungssteigerung durch neues Equipment?

„Als Ingenieur nehme ich den Status Quo nie als selbstverständlich hin. In der Vergangenheit setzten die meisten Teams hauptsächlich Boote von Empacher und Ruder von Concept ein. War das, weil es wirklich die Besten waren oder weil jeder Angst hatte, etwas anderes zu machen? Ich wusste weder die Antwort noch ob es überhaupt die richtige Frage war. Was ich wusste, war, dass ich die Hypothese testen möchte. Es hat mich auch beunruhigt, dass die Athleten so an dieser speziellen Ausrüstung hingen. Nur sehr wenige Teams, wenn es überhaupt welche gibt, sind in der Wahl ihrer Ausrüstung wirklich eingeschränkt. Die ausrüstungsbedingten Unterschiede sind dadurch sehr gering. Es ist wichtiger wie eine Crew rudert oder wie fit sie sind. Aber ganz ehrlich? Wenn es die Möglichkeit gibt, aufgrund meiner Ausrüstung besser abzuschneiden, warum sollte ich diese potientielle Leistungssteigerung nicht zu meinem Vorteil nutzen… 

Mit diesen Hintergedanken fing ich an neue Ausrüstung wirklich zu testen. Gerade Boote neigen dazu, einfach Weiterentwicklungen von etwas Früherem zu sein. Die Gründe dafür gehen aber mit der Zeit verloren. Warum ist es eine besondere Form? Nur weil es etwas anderes war oder weil ernsthafte Nachforschungen angestellt wurden. Wenn Nachforschungen durchgeführt wurden, welche Werkzeuge und Methoden wurden dann verwendet? Sind sie korrekt und vor allem aktuell? Wenn ihr beginnt, diese Fragen zu stellen, werdet ihr feststellen, es gibt es nicht viele Fragen, die man wirklich beantworten kann. In Bezug auf Boote kann Vespoli einige Fragen dazu beantworten. Carl Scragg, ein Marinearchitekt, hat sich Boote genauer angesehen. Insgesamt würde ich diesen Daten eher zustimmen als Daten, die aus der ehemaligen DDR stammen. Seitdem hat sich vieles verändert. Es gibt ja auch viel leistungsfähigere Rechenwerkzeuge…“

Testet ihr euer Equipment vor einem Rennen?

„Ich habe schon oft praktische Tests gemacht und fand die Ergebnisse eher fragwürdig. Oft ist das schnellere Boot das unbequemere. Aber gibt es einen Punkt, an dem Unbehagen und eine geringere Bequemlichkeit den Sportler hemmt? Die Boote von Vespoli sind sehr komfortabel, aber seien wir ehrlich die meisten Schwergewichtsboote sind es. Was die Ruder angeht, haben wir 1997 Concept-Smoothies und danach Croker-Slicks verwendet. Obwohl mir die Idee der verstellbaren Griffe gefällt, stellte ich fest, dass die frühe Version von Concept viel Wartung erforderte. Ich verbrachte zwei Tage bei den Weltmeisterschaften 1997, um Einsätze und Griffe zu wechseln. Ich dachte nicht, dass dies die produktivste Nutzung meiner Zeit war. Je mehr wir die Crokers benutzten, desto mehr mochten wir sie. Sie lagen von Anfang an sehr gut im Wasser. Ich bin in meinen Ansichten über Ruder nicht festgelegt. Athleten passen sich an Rudertypen genauso an, wie sie es mit vernünftigem Rigging tun …“
Wir sehen also: ein siegreicher Athlet überlässt nichts dem Zufall…. testen, auswählen und vor allem aufgeschlossen bleiben.
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