Rudern mit Fitness Tracker?

Ich höre immer, richtige Trainingserfolge erreicht man nur mit einem Fitness Tracker. Gerade Ruderer und Jogger schwören auf das piepsende Gerät am Handgelenk. Aber hilft sowas wirklich, um Fett abzubauen und die Fitness zu steigern oder handelt es sich bei dem Gerät doch eher um ein nettes Accessoire als um ein praktisches Werkzeug?

Ja, ich bin Einer von Vielen, die der Tyrannei des Fitness-Trackers zum Opfer gefallen war. Das, meine Freunde, passiert, wenn das Fitness-Tracking zu weit geht! Mir ging es fast so.

Rudern mit FitnessTracker – meine neue Uhr

Ich hatte mir die Sportuhr angeschafft, da ich für die Erfassung meiner sportlichen Aktivitäten ein paar nützliche Prämien im Rahmen einer Versicherungspolice verdienen konnte. Mit diesem Tracker konnte ich meine Touren auf dem Wasser und dem Erg erfassen, sowie meine täglichen Schritte zählen.

Die Herzfrequenz wird vom Handgelenk aus gemessen – ziemlich präzise, nur manchmal kommt die Uhr etwas durcheinander. Die GPS-Funktion ermöglicht es bei jedem Ausflug die Durchschnittsgeschwindigkeit des Bootes, sowie die Höchstgeschwindigkeit aufzuzeichnen – dies ist besonders nützlich für Masters Rudern. Es wird angezeigt in Min/km oder km/Std. Die Uhr liest während einer Aktivität bestimmte Messungen laut vor, mit denen man verschiedene Abschnitte der Strecke analysieren kann. Der GPS-Tracker erlaubt es mir sogar meine Lenkungslinearität zu überprüfen, (was ich oft nicht sehr schätze). Und er berechnet wie fit ich geworden bin.

Nach 4 Wochen ist der Tracker noch hilfreich. Das Erreichen des erforderlichen Wochenziels, welche ich für die Prämien benötige, ist ziemlich einfach. Aber für eine Perfektionistin wie mich und besonders als jemand, die es Allen recht machen muss, ist das Erreichen eines täglichen Ziels (welches von der Uhr selbst bestimmt wird) das, was mich vor dem Schlafengehen noch mal hin und her gehen lässt.

Ich warte auf die Zustimmung dieses virtuellen Vorgesetzten, der mich beschimpft, wenn ich mal zu lange stillsitze. „Zeit zum Bewegen!” mahnt er. Und meine scheinbare Trägheit, was eigentlich Ruhezeit und Genesung ist, wird wahnsinnigerweise mit “Inaktivitäts-Punkten” bestraft.

Und ich bin nicht allein mit meinem tragischen Wunsch so einem gesichtslosen, digitalen Fitness-Tracker zu dienen. Unser Coach des 4X hat uns empfohlen während des Trainings den Tracker anzuziehen. Nun wurde es fast zwanghaft. Ich habe das Ding fast nicht mehr ausgezogen nur um Belobigungen zu erhalten dass ich heute wieder 11 Stockwerke gelaufen bin.
Es ist zur Obzession geworden. Ich schaute auf das Ding mehr als auf mein Handy.
Also was habe ich nun gemacht:
Ich nehme ich nun die Uhr nur noch zum Training mit. Freue mich dass wir gut trainiert haben und meine Pulswerte und Sauerstoffaufnahme ok sind. Das wars aber.

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