Rudern in Afrika

Rudern in Afrika

In Deutschland ist es sehr verbreitet: Jugendliche machen nach Ihrer Ausbildung ein Jahr Freiwilligendienst. Einen Dienst den viele in einem Sportclub leisten um dort so gut wie unentgeltlich Unterstützung zu geben. Organisiert und koordiniert wird das Ganze durch die Regierung, den Gemeinden und den Nationalen Verbänden.

Einer dieser ehrenamtlicher Unterstützer ist Johannes Felsner aus Osnabrück. Er bewarb sich um einen Dienst bei einem Schule mit angegliedertem Ruderclub in Südafrika, genauer gesagt an der  A.W. Barnes Primary School  in East London, South Africa.

     

Organisationen wie diese entsenden die Jugendlichen zu Ihrem Friedensdienst und zum kulturellen Austausch zwischen den Völkern.

Warum ist Johannes zum Rudern in Afrika gegangen?

“Mit Beginn der Gymnasialzeit entdeckte ich das Rudern, eine Sportart, die ein Großteil meiner Familie bereits ausgeübt hat. So war es eigentlich nur Formsache, dass ich Mitglied der Ruderriege des Ratsgymnasiums wurde und später auch des Osnabrücker Rudervereins.

Meine Erfahrungen die ich durch das Rudern gemacht habe wollte ich nun so gut es geht an die Kinder und Jugendlichen hier in East London und Umgebung weitergeben. Mir selbst hat der Rudersport sehr viel beigebracht. Ich glaube, dass Sport den größten positiven Einfluss auf benachteiligte Kinder hat! Und Rudern in Afrika hörte sich spannend an”.

Wie war das Projekt Rudern in Afrika aufgebaut:

Johannes unterrichtete die Kinder der Schule gemeinsam mit anderen Projektpartner. “Nachmittags liegt es in unserem eigenen Ermessen, welche Projekte wir anbieten. Als Ruderer fiel es mir nicht sonderlich schwer mich zu entscheiden, da es ja bereits ein Ruderprojekt gabt. Zwar im letzten Jahr und ohne Beteiligung eines deutschen Freiwilligen , aber zumindest wurde es weitergeführt. Dienstags, Freitags und manchmal Samstags fand das Ruderprojekt zusammen mit dem Leander Rowing Club statt”.

An diesen Tagen kamen Schülerinnen und Schüler der A.W. Barnes Primary School nach dem Unterricht zum Boothaus, wo ich mit ihnen ruderte und trainierte. Sie wurden vom Schulbus hingefahren und nach 3 Stunden wieder abgeholt und zurück zur Schule gefahren. Ich hatte eine Jungscrew und eine Mädchencrew. Da viele Kinder aus den Townships nicht richtig schwimmen konnten, musste ich mit diesen Jungs und Mädchen vorab noch einige Stunden im Parkside-Pool verbringen, bevor ich sie überhaupt in ein Boot setzen konnte. Trainiert wird in den Anfängerbooten, die Dave Hartwanger für Leander RC gebaut hat und einem Doppelvierer des Clubs.

Wir werden den Blog von Johannes in den nächsten Tagen vollständig teilen und weiter von Ihm hören.

Kennt Ihr auch jemanden der Freiwilligendienst im Ruderverein macht? Was denkt Ihr von einer solchen Arbeit? Wäre das etwas für Euch oder Eure Kinder? Gebt uns doch Feedback. Zum Newsletter geht es hier.

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