Antiphasisch Rudern – weitere wissenschaftliche Ergebnisse

Erste wissenschaftliche Ergebnisse über Antiphase (holl. Antiface) Rudern positiv

Antifacing Neu????? Nein! Antiphasisch Rudern ist nicht neu. Gar nicht sogar!

Neu ist, dass es ein Thema ist, dass von einer Universität aufgegriffen wird. Die Bewegungswissenschaftlerin der Reichsuniversität Groningen, Laura Cuijpers, hat das Antifacing zum Research Thema gemacht. Von den ersten Ergebnissen wurde vor knapp zwei Wochen in den Niederländischen Nachrichten berichtet. Hier das Bericht über die erste wissenschaftliche Ergebnisse:

 

Quelle: NOS Nachrichten 12. September 2019

Nicht synchron, sondern nach einander rudern. Nicht alle gleichzeitig, sondern a-synchron. Neue Forschungsergebnisse scheinen zu belegen, dass dies die beste Rudertechnik ist.

„Wenn alle gleichzeitig rudern, wechselt das Boot bei jedem Schlag deutlich das Tempo. Es liegt bei jedem Schlag kurz Stille“, erklärt die Bewegungswissenschaftlerin Laura Cuijpers der  Reichsuniversität Groningen im NOS Radio 1 Journal. „Deshalb ist es für Ruderer besser, die Ruder abwechselnd zu bewegen. Auf diese Weise wird das Boot die ganze Zeit gleichmässiger beschleunigt.“

Animationsfilm www.nos.nl: Credit.

Jetzt versuchen die Ruderer sich gemeinsam zu bewegen und bei jeden Schlag zusammen zu sein, aber der Antiface Abwechslung wäre schneller. In dieser Animation sehen Sie deutlich den Unterschied: Das Antifacen macht das Rudern theoretisch viel schneller.

Antiphasisch Rudern – Die Idee

Die Idee des Antiface-Ruderns ist seit 100 Jahren bekannt, sagt Cuijpers. Die ersten Versuche stammen aus dem Jahr 1930. Was die Messergebnisse damals waren, wurde nie aufgedeckt. Da es theoretisch schneller gehen sollte als synchron zu rudern, beschloss Cuijpers, selber Ruderin, dies zu untersuchen.

Nachdem dies zuerst auf zwei hinter einander stehenden und verbundenen Ergometern mit eindeutigem Erfolg getestet wurde, wurde von Cuijpers eine Messtechnik entwickelt für weitere Tests auf dem Wasser.

Sie stellten fest, dass das Boot bei Antiface-Rudern gleichmäßiger und mit konstanterer Geschwindigkeit durch das Wasser gleitet. „Sie brauchen an beiden Seiten des Bootes, jemand der das Boot vorantreibt“, erklärt sie. „Mit einem Boot mit acht Ruderern könnte man zwei Gruppen von vier Ruderern bilden.“

Um zu verhindern, dass die einzelne Ruder aneinander stoßen, müssen die heutige Boote für die neue Technik angepasst werden, da was mehr Patz gebraucht wird. „Für einen Achter braucht es auf dem 18-Meter-Boot 70 Zentimeter mehr Platz. Das wäre also  machbar.“, laut Cuijpers.

Antiphasisch Rudern: Ist das etwas für Tokio 2020?

Fotocredit: TV Groningen Stadt

Im allerersten Test wurde eine Differenz von 4 Sekunden gemessen. „Wenn Ruderer bereit sind, ihre Technik anzupassen, könnten wir die neue Technik bereits in Tokio sehen“, sagt Cuijpers.   „Dann müssen die Boote noch angepasst werden, aber die notwendige Anpassungen wären möglich innerhalb der bestehenden Vorschriften. Ein Boot darf nicht kürzer sein wie die Vorschriften vorgeben, jedoch länger ist kein Problem“.

Ob es tatsächlich schneller ist, bleibt in der Praxis abzuwarten. Denn Ruderer müssen immer den neuen Schlag noch meistern lernen.

In einem anderem Interview sagt Cuijpers, dass die Ergebnisse weitere Untersuchungen rechtfertigen. Die Finanzierungsfrage ist jedoch noch nicht gelöst.

 

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